Verschwörung

Die Verschwörung der Woche: Curiosity hat Wasser gefunden

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Die Verschwörung der Woche: Curiosity hat Wasser gefunden
In meiner Serie Die Verschwörung der Woche sammle ich in unregelmäßigen Abständen Links zu Inhalten, die offensichtlich haarsträubenden Irrsinn in Verbindung mit Verschwörungstheorien enthalten, aber gleichzeitig ungemein unterhaltsam sind.

Curiosity hat Wasser gefunden aber die Nasa verschweigt es!!11!!!

Und ist zudem zu blöd dazu, das entsprechende Bild verschwinden zu lassen. Oder so. Das behauptet zumindest der Autor dieses höchst seriösen Videos.

Der Uploader schreibt, er habe viele Bilder von Bohrungen am Mars angeschaut, aber dieses Mal ist es wirklich Wasser, das aus dem Loch geflossen ist. Es geht um folgendes Bild:

Nasa-Bild
Volle Auflösung (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Davon abgesehen, dass man schon auf diesem Bild sieht, dass es sich um Staub aus der Bohrung handelt, räumt dieses Bild alle Verschwörungstheorien sofort aus der Welt:

Zweites Nasa-Bild
Volle Auflösung (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Natürlich wünsche ich mir, dass flüssiges Wasser auf dem Mars gefunden wird, aber nur durch Bohren eines kleines Lochs werden auf keinen Fall große Mengen Wasser, zumindest für den Mars, austreten. Eine Geheimhaltung macht auch nicht sehr viel Sinn. Also leider weiterhin kein Wasser.

PS: Vielleicht aber tiefer.

Verschwörung

Die Verschwörung der Woche: Wieso die ISS nicht existiert

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In meiner Serie Die Verschwörung der Woche sammle ich in unregelmäßigen Abständen Links zu Inhalten, die offensichtlich haarsträubenden Irrsinn in Verbindung mit Verschwörungstheorien enthalten, aber gleichzeitig ungemein unterhaltsam sind.

In einem einstündigen (!) Video erklärt jemand, wieso die Internationale Raumstation nicht existiert und sowieso die gesammte Weltraumaktivität des Menschen Fake ist. Alle Aufnahmen sind angeblich von der NASA bei Hyperbelflügen produziert und durch Greenscreen-Technik mit einem Hintergrund versehen worden.

Video

[ISS Hoax - The International Space Station Does Not Exist!](https://www.youtube.com/watch?v=5e-RnKAN9qY)

Ich halte das alles für sehr seriös und zudem einleuchtend, denn erst gestern habe ich die Raumstation mit eigenen Augen als heller Lichtpunkt am Himmel gesehen und APRS-Signale empfangen.

Wer nicht mehr als ein paar Minuten von diesem Irrsinn verkraftet, dem sei vergeben, aber immerhin ist es ein großer Spaß, wenn man sieht welche angeblichen Beweise angeführt werden!

Entwicklung

Die Android Actionbar mit Material Design

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In der API-Version 21 von Android, genannt Lollipop, ist die Actionbar, wie man sie aus früherern Versionen kennt, als veraltet markiert. In die Bresche springt hier die neue Toolbar, die man wie jedes andere Layout-Element einbauen kann.

Um die alte Actionbar in einer ActionbarActivity auszublenden, bietet sich an, folgendes als Style zum Beispiel in der themes.xml anzugeben:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<resources>
	<style name="BaseTheme" parent="Theme.AppCompat.Light">
		<item name="windowActionBar">false</item>
	</style>
</resources>

Die Toolbar muss natürlich anschließend in jeder Activity eingebaut werden:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<LinearLayout
	xmlns:android="http://schemas.android.com/apk/res/android"
	xmlns:tools="http://schemas.android.com/tools"
	android:layout_width="match_parent"
	android:layout_height="match_parent"
	tools:context=MainActivity">

	<include layout="@layout/toolbar_transparent"/>

</LinearLayout>


<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<android.support.v7.widget.Toolbar
    xmlns:android="http://schemas.android.com/apk/res/android"
    android:id="@+id/toolbar"
    android:theme="@style/Exoplanets.Actionbar.Color"
    android:layout_width="match_parent"
    android:layout_height="wrap_content"/>

Die aktuell benutzte Toolbar muss dann noch in der Activity gesetzt werden:

public class MainActivity extends ActionBarActivity {
	@Override
	public void onCreate(Bundle savedInstanceState) {
		super.onCreate(savedInstanceState);
		// set view
		setContentView(R.layout.activity_main);
		// get toolbar
		toolbar = (Toolbar) findViewById(R.id.toolbar);
		// setup action bar
		setSupportActionBar(toolbar);
	}
}

Ich habe hier die Android-Support-Bibliothek verwendet.

Anderes

Wie Großbritannien mal schnell das Internet zensiert

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Bereits bei der Einführung des Jugendschutzprogrammes in Vereinigten Königreich, das zum Ziel hat pornografische Inhalte im Internet zu sperren, gab es Kritik.

Das Argument war, dass damit auch leicht andere, unbedenkliche Internetinhalte gesperrt werden, was einer Zensur entspricht. Der Filter lässt sich jedoch auf Wunsch des Kunden entfernen.

Mitte November dann er erwartete Schritt: Auch Terrorpropaganda wird gefiltert. Wohl als Reaktion auf die Terrororganisation Islamischer Staat sollte damit verhindert werden, dass Jugendliche als Kämpfer ins Kampfgebiet kommen.

Und seit heute wird auch der Chaos Computer Club gesperrt. Ein Hackerverein, der sich für die Informationsfreiheit und gegen staatliche Überwachung einsetzt.

So schnell kann es gehen von Kinderschutz zu Zensur von Seiten, die der britischen Regierung wohl im Zusammenhang mit der NSA-Affäre und dem CGHQ nicht passen.

Astronomie

Nur noch 6 Tage bis zur Landung auf einem Kometen!

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Am Mittwoch gegen 17:00 mitteleuropäischer Zeit ist es endlich soweit.

Wir wissen, ob der Lander Philae der Rosetta-Mission der ESA erfolgreich auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko gelandet ist.

Komet
Der Komet (ESA/Rosetta/NAVCAM, CC BY-SA IGO 3.0)

Seit 2004 ist die Mission unterwegs, um unter anderem zu erforschen, ob das Wasser der Erde oder sogar das Leben oder dessen Bestandteile mit Kometen auf die Erde gekommen sind. 67P-C ist ein kurzperiodischer Komet, der vermutlich aus dem Kuipergürtel stammt und durch den Einfluss der äußeren Gasplaneten Neptun und Uranus in eine stärker exzentrische Bahn um die Sonne gelenkt wurde.

Spannend macht es die schwierige Landung, da die geringe Schwerkraft ein Abprallen gefährlich wahrscheinlich macht und auch die genaue Zusammensetzung der Oberfläche noch unerforscht ist. Zwei Harpunen und das Festbohren auf der Oberfläche sollen das verhindern.

Einen Livestream aus dem Kontrollraum des ESOC in Darmstadt wird es wohl wieder hier geben: <http://www.livestream.com/eurospaceagency> http://new.livestream.com/esa/cometlanding